Bienenweide Pollenmaxx

Bienenweide Pollenmaxx

58,85 € (inkl. 7 % MwSt.) | Bestellungen wieder ab Frühjahr 2018 möglich!

Seit einigen Jahren beschäftigen wir uns intensiv  mit dem Thema Bienenweide. Zuerst haben wir Standard-Bienenweidesaatgutmischungen ausgesät und waren nie so richtig zufrieden. Der kleine Kreuzblütleranteil wie zum Beispiel  Senf und Ölrettich ärgerte uns, weil die Rapsglanzkäfer fast jede Knospe vor dem Erblühen auffraßen und sich weitervermehren konnten. Zudem sind die Kreuzblütler sehr konkurrenzstarke Wasser- und Nährstoffräuber gegenüber den anderen wertvollen Blühpflanzen.

Die Standardmischungen sind zu schwach gegenüber den auf der Fläche vorhandenen Wildpflanzen wie Quecken, Disteln, Melde und Ampfer. Deshalb haben wir eine eigene Mischung zusammengestellt, die sinnvoll für Biene, Natur und Landwirt ist. Diese Mischung lassen wir von einem nahmhaften Saatgutunternehmen produzieren.

Was soll und muss eine Bienenweidemischung können?

  • Sehr lange Blütezeit, Pollen von Juli bis Oktober
  • Konkurrenzstark gegenüber den Nicht-Bienenweidepflanzen
  • Schnell wachsen und blühen
  • Ohne N Düngung wachsen

Die Bienenweide „Pollenmaxx“ erfüllt alle Anforderungen an eine zeitgemäße Saatgutmischung für unsere Bienen. Zuerst blüht der schnell wachsende Buchweizen, danach steigen Phacelia und Sonnenblumen mit ein. Das Ramtillkraut beginnt etwas später und blüht bis zum Frost. Das Ramtillkraut (Guizotia abyssinica) kennt noch nicht jeder. Die Bienen lieben diesen Korbblütler und es genügt eine Pflanze pro m². Im Herbst ziehen die Samen Wildvögel an. Die Leguminosen, Wicken, Inkarnatklee und Alexandrinerklee werden gern von den Bienen besucht und sorgen für die Stickstoffversorgung.

Zusammensetzung „Bienenweide Pollenmaxx”

  • 60 % Buchweizen
  • 2,5 % Sonnenblume
  • 10 % Phacelia
  • 5 % Alexandrinerklee
  • 12,5 % Sommersaatwicke/Futterwicke
  • 5 % Inkarnatklee
  • 5 % Ramtillkraut

Das Saatgut wird im 1 Hektarpack = 20kg Sack ausgeliefert. Die Mischung wird mit 20 kg/ha ausgesät. Das ist wesentlich mehr als andere Mischungen, hat aber den Vorteil, dass unerwünschte Pflanzen wenig Chancen haben.

Damit die Ansaat gleich beim ersten Versuch ein Erfolg wird:
Wenn der Boden es erlaubt, soll die Fläche so früh wie möglich im Jahr gepflügt werden. 14 Tage später einmal grubbern und wieder 14 Tage später nochmals grubbern. Die Aussaat erfolgt jährlich ab 10. Mai bis Ende Mai in ein trockenes Saatbett. Die ersten Blüten öffnen sich 3-4 Wochen später.